Die Kosten einer Photovoltaikanlage liegen aktuell (Stand: März 2026) zwischen 5.030 und 15.660 €. Mit Speicher liegen die Preise zwischen 5.960 und 19.980 €. Ein zusätzlicher Stromspeicher verteuert die Anlage somit erheblich, sorgt aber auch für größere Einsparungen. Regional kann es auch zu großen Preisunterschieden kommen.
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Zusammenfassung
Eine PV-Anlage kostet 2026 zwischen 5.030 und 15.660 €, das sind 979 bis 1.677 € pro kWp Leistung.
Die Kosten für einen Stromspeicher betragen zwischen 930 und 4.320 €.
Die Kosten für PV-Module liegen bei 60 bis 140 € pro Modul.
Die Kosten für einen Wechselrichter liegen zwischen 390 und 2.080 €.
Was kostet eine Photovoltaik-Anlage 2026?
Eine Photovoltaikanlage kostet 2026 1.000 bis 1.300 € pro kWp Leistung, je nach Hersteller, Typ und Ausstattung der Anlage.
Beispielpreise:
Eine 5-kWp-Anlage kostet ohne Speicher durchschnittlich 5.750–6.500 € und mit Speicher 7.350–11.550 €.
Eine 7-kWp-Anlage kostet ohne Speicher durchschnittlich 7.000–9.100 € und mit Speicher 9.100–10.800 €.
Eine 10-kWp-Anlage kostet ohne Speicher durchschnittlich 10.000–13.000 € und mit Speicher 13.000–18.000 €.
Die Preise für Photovoltaikanlagen sind seit 2005 um fast 80% gesunken und bewegen sich seit 2020 auf einem relativ stabilen Preisniveau.
Kosten nach Anlagengröße (Tabelle)
Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die durchschnittlichen Gesamtkosten von Photovoltaikanlagen mit einer Leistung zwischen 3 und 16 Kilowatt-Peak (kWp), gestaffelt nach Anlagengröße.
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Kosten Photovoltaik nach Dachfläche
Die Kosten einer Photovoltaikanlage lassen sich auch pro Quadratmeter Dachfläche betrachten. Für ein Einfamilienhaus liegen die Investitionskosten 2026 in der Regel zwischen 220 und 360 € pro m² belegter Dachfläche.
Wie groß Ihre PV-Anlage werden kann, hängt maßgeblich von der nutzbaren Dachfläche ab. Ein modernes Solarmodul benötigt inklusive Montageabständen etwa 2,0 m² Fläche.
Wichtig: Mit steigender Anlagengröße sinken in der Regel die Kosten pro kWp – dadurch reduzieren sich auch die durchschnittlichen Kosten pro Quadratmeter. Größere Anlagen profitieren von Skaleneffekten bei Planung, Montage und Installation.
Wie setzen sich die Photovoltaik Kosten zusammen?
Die Gesamtkosten einer Photovoltaikanlage bestehen nicht nur aus PV-Modulen und Speicher, sondern teilen sich in folgende Kostenfaktoren auf:
Unterkonstruktion
Montage
Elektroinstallation
Planung

Was kostet eine PV-Anlage mit Speicher?
Die Kosten einer Photovoltaikanlage mit Speicher sind höher als die einer Anlage ohne Speicher, da zusätzlich die Speicherkosten berücksichtigt werden müssen. Aktuell kosten Stromspeicher etwa 300 bis 500 € pro kWh, wodurch sich je nach Größe Mehrkosten von mehreren Tausend Euro ergeben. Eine PV-Anlage mit Speicher kostet 5.960 bis 19.980 €. Pro kWp sind das 1.250 bis 1.990 €.
Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch deutlich – typischerweise von etwa 30 % auf 60–70 %. Dadurch kann mehr selbst erzeugter Strom genutzt werden, was die Stromkosten senkt und die Unabhängigkeit vom Netz erhöht.
Eine PV-Anlage mit Speicher ist also in der Anschaffung teurer, kann aber durch den höheren Eigenverbrauch langfristig wirtschaftlich sinnvoll sein.
Ein Stromspeicher lohnt sich deshalb dann, wenn viel Strom selbst verbraucht werden kann und er vor allem in den Abend- und in Nachtstunden gebraucht wird, in denen kein Solarstrom erzeugt wird.
Detaillierte Informationen zu Speicher-Kosten finden Sie hier: Stromspeicher Kosten
Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage
Die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Strompreis, Eigenverbrauch, Investitionskosten und Amortisationszeit.
Der entscheidende Faktor ist der Preisunterschied zwischen Netzstrom und selbst erzeugtem Solarstrom. Während Haushaltsstrom aktuell etwa 27 ct/kWh (Neukundentarife) bzw. 37–40 ct/kWh (Grundversorgung) kostet, liegen die Stromgestehungskosten einer PV-Anlage meist nur bei 5–8 ct/kWh. Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart somit rund 20 bis 35 Cent.
Überschüssiger Strom kann ins öffentliche Netz eingespeist werden. Die Einspeisevergütung liegt derzeit bei 7,78 ct/kWh (Stand März 2026) und damit deutlich unter dem Strompreis. Aus wirtschaftlicher Sicht ist daher ein möglichst hoher Eigenverbrauch entscheidend.
Je mehr Solarstrom im eigenen Haushalt genutzt wird, desto schneller amortisiert sich die Anlage – also desto früher sind die Investitionskosten durch eingesparte Stromausgaben ausgeglichen.
Nach der Amortisation arbeitet die Anlage praktisch als „Stromkostensparer“ weiter: Sie erzeugt über viele Jahre hinweg günstigen Solarstrom und sorgt damit für eine nachhaltige finanzielle Entlastung.
Förderungen & Einspeisevergütung 2026
Stand: März 2026 gibt es zwar keine direkten bundesweiten Zuschüsse, jedoch gibt es weiterhin wichtige bundesweite Förderinstrumente.
EEG Vergütung
Durch die EEG-Einspeisevergütung erhalten PV-Anlagen für jede eingespeiste Kilowattstunde einen festgelegten Vergütungssatz. Dieser unterscheidet sich je nach Anlagengröße, Einspeisemodell sowie dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme. Für Anlagen bis 10 kWp gibt es derzeit 7,78 Cent pro kWh bei einer Teileinspeisung.
KfW 270
Die KfW ist die staatliche Förderbank der Bundesrepublik Deutschland. Mit dem Förderprogramm KfW-270 bietet sie zwar keine direkten Zuschüsse, sondern stellt zinsgünstige Kredite zur Verfügung, mit denen Sie Ihre PV-Anlage finanzieren können.
0 % MwSt
Seit 2023 gilt für PV-Anlagen bis 30 kWp der sogenannte Nullsteuersatz und sie werden somit beim Kauf automatisch 19 % günstiger. Selbst Einnahmen durch die Einspeisevergütung sind vollständig von der Einkommensteuer befreit.
Regionale Förderungen
Einige Bundesländer bieten 2026 auch weiterhin länderspezifische und kommunale Förderprogramme an. Da Förderprogramme oft budgetabhängig sind und angepasst werden, sollten Sie vor Antragstellung Konditionen und Verfügbarkeit prüfen.
Mehr zur Förderung für Photovoltaik finden Sie hier: PV-Förderung 2026
Wann lohnt sich eine Photovoltaikanlage nicht?
Eine Photovoltaikanlage ist nicht in jeder Situation wirtschaftlich sinnvoll. Problematisch kann sie insbesondere sein, wenn:
das Dach stark verschattet ist (z. B. durch Bäume oder Nachbargebäude),
die Dachausrichtung ungünstig ist und nur wenig Sonneneinstrahlung vorhanden ist,
der Haushaltsstromverbrauch sehr gering ist und dadurch nur wenig Eigenverbrauch möglich ist,
oder in den nächsten Jahren eine Dachsanierung geplant ist, bei der die Anlage wieder demontiert werden müsste.
Auch sehr kleine Dachflächen oder statische Einschränkungen können gegen eine Installation sprechen. Ob sich eine Photovoltaikanlage wirtschaftlich lohnt, hängt immer von individuellen Faktoren ab.
Betriebskosten einer PV-Anlage
Die Betriebskosten einer PV-Anlage sind überwiegend optional und dienen vor allem dazu, die Leistung und Sicherheit der Anlage langfristig zu erhalten. Je nach Größe udn Umfang der Photvoltaikanlage sind Kosten von 100 bis 500 € im Jahr möglich.
Reinigung
Eine regelmäßige Reinigung ist in vielen Fällen nicht zwingend notwendig, da Regen die Module weitgehend sauber hält. Dennoch kann sie sinnvoll sein, um hartnäckige Verschmutzungen zu entfernen und Ertragseinbußen zu vermeiden. Pro m² kostet die Reinung 1–5 €.
Wartung
Auch eine Wartung ist nicht verpflichtend. Viele Betreiber entscheiden sich jedoch für eine regelmäßige Sicht- und Funktionsprüfung, um mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und die Leistung der Anlage langfristig zu sichern. Die Kosten hierfür liegen bei 100 bis 300 €.
Versicherung
Versicherungen für Photovoltaikanlagen sind ebenfalls nicht verpflichtend, können aber sinnvoll sein, um sich gegen mögliche Risiken abzusichern. Dazu zählen insbesondere die Photovoltaikversicherung (Allgefahrenversicherung), die Haftpflichtversicherung sowie eine Erweiterung der bestehenden Gebäudeversicherung. Die Versicherungskosten liegen bei 50 bis 100 € im Jahr.













